Krisenticker Wall Street schließt mit satten Verlusten

Die Wirtschaftsflaute hat jetzt die deutschen Lkw-Hersteller erwischt, deren Geschäfte sind im Dezember massiv eingebrochen. Die Bundesregierung rechnet für 2009 mit einem Rückgang des Wachstums um 3 Prozent. In New York schließen die Aktienbörsen mit kräftigen Verlusten. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

22 Uhr: Der Anstieg der US-Arbeitslosenquote auf den höchsten Stand seit fast 16 Jahren hat die New Yorker Börsen am Freitag deutlich ins Minus gedrückt. Auch wenn die Zahlen nicht ganz so katastrophal ausfielen wie erwartet, bestärkten sie bei Anlegern die Sorge, dass sich die Konjunkturlage in Amerika noch verschlimmern könnte. Viele Händler fürchteten, dass sich die Flaute immer stärker auf die Bilanzen der Unternehmen auswirken wird.

Betretene Gesichter: Händler an der New Yorker Börse müssen nach schwachen Arbeitsmarktdaten am Freitag kräftige Kursverluste der wichtigsten Aktienindizes hinnehmen.

Betretene Gesichter: Händler an der New Yorker Börse müssen nach schwachen Arbeitsmarktdaten am Freitag kräftige Kursverluste der wichtigsten Aktienindizes hinnehmen.

Foto: AP

Der Dow Jones  der Standardwerte notierte zum Handelsschluss mit einem Minus von 1,6 Prozent bei 8599 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss 2,1 Prozent schwächer bei 890 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq, der Nasdaq Composite , verlor 2,8 Prozent und ging mit 1571 Punkten aus dem Handel. Für den Wochenverlauf ergibt damit ein Minus von 4,8 Prozent beim Dow, von 4,5 Prozent beim S&P und von 3,7 Prozent beim Nasdaq-Index. Das sind die größten prozentualen Verluste seit sieben Wochen. Im Sog der Wall Street ging der Dax in Frankfurt zum Wochenausklang 2 Prozent tiefer bei 4783 Punkten aus dem Handel.

Die US-Arbeitslosenquote war im Dezember auf 7,2 Prozent angestiegen. Das ist der höchste Wert seit 1993. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Gesamtjahr 2008 um 2,6 Millionen - das ist der größte Anstieg seit den Ende des Zweiten Weltkrieges. Viele Marktteilnehmer sorgten sich, dass infolge der hohen Arbeitslosigkeit die Kauflaune der US-Bürger weiter sinken werde. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung in den USA aus.

20.26 Uhr: Die staatseigene Banco do Brasil übernimmt für 4,2 Milliarden Reais (1,37 Milliarden Euro) 50 Prozent am brasilianischen Rivalen Banco Votorantim. Beide Unternehmen werden zusammen eine Bilanzsumme von umgerechnet 181 Milliarden Euro und ein Kreditportfolio von 76 Milliarden Euro haben, teilte die Banco do Brasil am Freitag mit. Mit dem Einstieg will Banco do Brasil zu Konkurrenten wie der spanischen Santander und den heimischen Geldhäusern Itau und Bradesco aufschließen. Banco do Brasil ist die größte lateinamerikanische Bank nach Vermögenswerten. Brasiliens Finanzsektor ist seit Monaten stark in Bewegung. Einheimische Banken nutzen günstigere Bestimmungen der Zentralbank, um Kreditbestände von kleineren Instituten aufzukaufen, die unter der globalen Kreditklemme leiden.

20.04 Uhr: Der SAP-Betriebsrat will den Sparkurs und den grundlegenden Umbau des größten europäischen Softwarekonzerns nur bei einem Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen an den deutschen Standorten mittragen, sagte Betriebsratschef Stefan Kohl dem "Mannheimer Morgen" (Sonnabendausgabe). SAP hatte ein unbefristetes Sparprogramm in Höhe von rund 200 Millionen Euro aufgelegt und betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen. Der DAX-Konzern hatte im dritten Quartal einen Gewinnrückgang und einen Verlust von Marktanteilen verzeichnet. Daraufhin waren die Wachstumsziele für 2008 gesenkt worden.

19.30 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht sich angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise für eine strengere Kontrolle der Finanzmärkte aus. "Wir brauchen eine internationale Charta des nachhaltigen Wirtschaftens", sagte Merkel beim Neujahrsempfang der Erfurter CDU am Freitag. Mit einer solchen globalen Abstimmung der Finanzmärkte könnten künftig schwere Krisen verhindert werden. Die derzeitige Situation resultiere vor allem daraus, dass es in der Finanzwelt keine klaren Regeln sowie Mindeststandards gegeben habe. Wichtig sei, dass "die Banken nicht so weitermachen wie bisher", fügte sie hinzu.

18.40 Uhr: Der US-Flugzeugbauer Boeing  will in seiner Sparte Zivilflugzeuge 4500 Stellen abbauen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wird dadurch die Mitarbeiterzahl in dem Segment auf etwa 63.500 reduziert. Der Großteil des Jobaubbaus, der vorwiegend im zweiten Quartal vorgenommen werden soll, betreffe Mitarbeiter im US-Bundesstaat Washington. Mit der Maßnahme will der Konzern angesichts der schwachen Weltwirtschaft seine Wettbewerbsfähigkeit und Kostenkontrolle sichern.

18.20 Uhr: Der weltweite Wirtschaftsabschwung hat nun auch die deutschen Lastwagen-Hersteller voll erfasst. Produktion, Inlandsabsatz und Exporte gaben im Dezember deutlich nach, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit: Die Lkw-Neuzulassungen auf dem deutschen Markt fielen im Dezember im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7 Prozent auf 23.470 Einheiten. Zudem seien mit 19.400 Fahrzeugen im Dezember 26 Prozent weniger Einheiten exportiert worden. Die Fertigung in den deutschen Werken wurde nach VDA-Angaben im Dezember um 34 Prozent reduziert. Im Gesamtjahr habe der Nutzfahrzeug-Absatz im Inland das hohe Vorjahresniveau von 335.000 Fahrzeugen noch halten können.

18.04 Uhr: Der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitutes (HWWI), Thomas Straubhaar, hat für eine komplette Verstaatlichung der Commerzbank plädiert. "Der Staat sollte die Commerzbank durch eine Rechtsformänderung zu 100 Prozent übernehmen", sagte Straubhaar dem "Westfalen-Blatt" (Sonnabendausgabe). Nach einer Sanierung könnte der Staat die Coba wieder neu an die Börse bringen. "Das würde den Staat weniger kosten als das Engagement jetzt mit der Teilverstaatlichung."

17.30 Uhr: Im Sog einer schwachen Wall Street hat der Dax  am Freitag mit einem Verlust von 2 Prozent auf 4783 Punkte geschlossen. Damit beendet das Barometer seine erste komplette Börsenwoche im neuen Jahr mit einem Minus von 3,80 Prozent. In den USA erhöhte sich die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat überraschend deutlich auf 7,2 Prozent. Dies habe Befürchtungen geschürt, dass sich die Rezession in den Vereinigten Staaten verschärft, sagten Händler. An der New Yorker Börse notierte der Dow Jones  zum Xetra-Schluss in Frankfurt rund 1 Prozent leichter.

17.20 Uhr: Die Bundesregierung rechnet einem Zeitungsbericht zufolge mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um etwa 3 Prozent in diesem Jahr. Grund sei unter anderem der "katastrophale Verlauf" des vierten Quartals, der die Ausgangslage für 2009 noch einmal verschlechtert habe, zitiert die "Süddeutsche Zeitung" (Sonnabend) aus Regierungskreisen. Die große Koalition hoffe aber, den Einbruch mit Hilfe ihrer beiden Konjunkturprogramme auf etwa 2 Prozent begrenzen zu können.

Die genaue Prognose der Regierung solle kommende Woche zwischen den beteiligten Ministerien und dem Kanzleramt abgestimmt und wenige Tage später mit der Vorlage des Jahreswirtschaftsberichts veröffentlicht werden. Wirtschaftsforschungsinstitute hatten zuletzt einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um mehr als 2 Prozent vorausgesagt. Manche Volkswirte warnten sogar vor einem noch stärkeren Einbruch.

17 Uhr: Die Deutsche Bank  sieht Finanzkreisen zufolge auch nach der Teilverstaatlichung des Rivalen Commerzbank  keinen Bedarf für eine Nutzung von Staatshilfen. "Das Institut ist weiter zuversichtlich, ohne Staatsgeld durch die Krise zu kommen", sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Die größte deutsche Bank schaue sich zwar den Markt genau an und prüfe mögliche Wettbewerbsverzerrungen. Dies spiele bislang aber keine Rolle. Das Geldhaus lehnte eine Stellungnahme ab.

Steinbrück will Eingangssteuersatz senken

15.50: An der New Yorker Wall Street rutschen die Aktienindizes kurz nach Handelsbeginn weiter ab: Der Dow Jones verliert gegen 15.50 Uhr (MEZ) 1,5 Prozent auf 8608 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq Composite  rutscht um 2,5 Prozent auf 1576 Punkte ab. Parallel rutscht auch der deutsche Leitindex Dax  wieder mit 1,4 Prozent auf 4840 Punkte in die Verlustzone, der mit den zuvor veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten noch ins Plus gedreht war.

14.40 Uhr: In den USA ist die Zahl der Beschäftigten im Dezember stärker als erwartet gesunken. Außerhalb der Landwirtschaft sei die Beschäftigtenzahl um 524.000 zum Vormonat zurückgegangen, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Es ist der zwölfte Rückgang der Beschäftigung in Folge. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosigkeit auf den höchsten Stand seit fast 16 Jahren: Die Quote kletterte von 6,8 Prozent im Vormonat auf 7,2 Prozent, wie das Arbeitsministerium mitteilte.

14.25 Uhr: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) will den Eingangssteuersatz von 15 auf 12 Prozent senken. Zugleich solle der steuerliche Grundfreibetrag von derzeit 7664 auf 8004 Euro angehoben werden. Wichtig sei, dass alle Einkommensgruppen durch das Konjunkturpaket gleich entlastet würden. Die Kosten beliefen sich auf rund 4,7 Milliarden Euro pro Jahr, wurden Angaben der "Süddeutschen Zeitung" bestätigt.

14 Uhr: Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) hat neue Kurzarbeitregeln vorgeschlagen, um Beschäftigungsabbau abzuwenden. Kurzarbeit müsse einfacher beantragt werden können, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin nach einem Gespräch mit den Personalvorständen der 30 Dax-Unternehmen. Die Kurzarbeit müsse weniger bürokratisch gehandhabt werden können.

13 Uhr: PricewaterhouseCoopers (PwC) rechnet in diesem Jahr mit wenigen Börsengängen. "Frühestens zum Jahresende 2009 ist mit einer Erholung des Geschäfts mit Erstemissionen zu rechen", prognostizierte PwC-Partner Volker Fitzner - sofern dann zumindest das Ende der Rezession in Sicht komme.

12.33 Uhr: Die Stimmung der chinesischen Unternehmer ist gekippt. Das Vertrauen der Firmen in die wirtschaftlich Entwicklung sank zum Jahresende 2008 auf den niedrigsten Stand seit acht Jahren, wie das Statistikamt in Peking ermittelte. Das am Freitag veröffentlichte Stimmungsbarometer für das Schlussquartal 2008 fiel deutlich unter die Marke von 100 Punkten, ab der unter den befragten fast 20.000 Firmen Optimismus vorherrscht.

12.27 Uhr: Die Produktion des verarbeitenden Gewerbes sinkt. Zum Vormonat sei die Erzeugung in der Bundesrepublik preis- und saisonbereinigt um 3,1 Prozent zurückgegangen, teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag in Berlin mit. Im Jahresvergleich brach die Produktion im November um bereinigt 6,4 Prozent ein, nach einem Rückgang um 3,7 Prozent im Oktober. Ökonomen hatten einen Rückgang um 5,5 Prozent erwartet.

Merkel appelliert an Mittelständler

11.35 Uhr: Angela Merkel (CDU) hat sich mit Vertretern des deutschen Mittelstandes getroffen. Die Bundeskanzlerin sagte, sie wolle an die Unternehmer appellieren, die Hilfsmöglichkeiten auch zu nutzen, um den Arbeitnehmern und Betrieben Brücken zu bauen. "Deshalb: Qualifikationsangebote nutzen, Kurzarbeit nutzen, Kreditsicherheiten in Anspruch nehmen, um einfach ein Stück gemeinsam im Land dazu beizutragen, dass wir daran glauben, dass die Krise überwunden werden kann", betonte sie.

11.15 Uhr: Die Bundesländer wollen einen großen Teil ihrer Konjunkturhilfen in Bildung investieren. Bund und Länder hätten festgelegt, dass rund 65 Prozent der Gesamtsumme für diesen Bereich eingesetzt werden sollten, teilte Sachsen nach einem Treffen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe am Freitag mit.

10.30 Uhr: BMW (Kurswerte anzeigen) hat erstmals seit 15 Jahren weniger Fahrzeuge verkauft als im jeweiligen Vorjahr. Der Absatz ging 2008 um 4,3 Prozent auf 1,44 Millionen Fahrzeuge zurück. Der Dezember vergangenen Jahres lief für das Unternehmen so schlecht, dass es jetzt seine Produktion gedrosselt hat.

10 Uhr: Eine Stunde nach Handelsstart weist der deutsche Aktienmarkt zumeist Verluste auf. Während sich der Leitindex Dax  auf Vortagsniveau hält, gibt der MDax  mittelgroßer Aktiengesellschaften 0,3 Prozent auf 5570 Stellen nach. und der Technologieindex TecDax  verliert 0,5 Prozent auf 500 Zähler. Insbesondere die hohen Verluste der Commerzbank-Aktie (Kurswerte anzeigen) drücken auf das Handelsgeschehen.

9.25 Uhr: In Spanien ist die Industrieproduktion im November vergangenen Jahres eingebrochen. Die Produktion sei kalenderbereinigt um 15,1 Prozent zum Vorjahr abgesackt, teilte die spanische Statistikbehörde mit. Gestern war bereits ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit auf wahrscheinlich mehr als 13 Prozent in dem südeuropäischen Staat bekannt geworden.

8.50 Uhr: Die Postbank  ist 2008 tief in die roten Zahlen gerutscht. Das stark negative Kapitalmarktumfeld habe das Ergebnis im vierten Quartal signifikant belastet, teilte die Deutsche Post-Tochter mit. Im Gesamtjahr sei deshalb ein deutlicher Verlust angefallen. Bis Ende September hatte die Bank, an der sich die Deutsche Bank bald mit bis zu 30 Prozent beteiligen will, ein Minus von 114 Millionen Euro verbucht.

8.10 Uhr: Die Umsätze im deutschen Einzelhandel sind im vergangenen Jahr stagniert. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes lagen sie zwar nominal voraussichtlich zwischen 1,9 und 2,4 Prozent über dem Wert von 2007. Der reale Umsatz dürfte dagegen nur das Niveau des Vorjahres erreicht haben beziehungsweise leicht unter diesem liegen, teilten die Statistiker am Freitag mit.

Bundesbank-Chef in Sorge

7.50 Uhr: Daimler (Kurswerte anzeigen) schickt von Montag kommender Woche an Zehntausende Mitarbeiter für mehrere Wochen in Kurzarbeit. Betroffen sind neben dem Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim auch das größte Werk des Konzerns in Sindelfingen (Kreis Böblingen) sowie mehrere andere Pkw-Fertigungen in Deutschland.

7.40 Uhr: Die deutsche Wirtschaft dürfte nach Einschätzung von Bundesbank-Chef Axel Weber im Winterhalbjahr kräftig schrumpfen. "Insbesondere der Einstieg in das Jahr 2009 dürfte durch eine fortgesetzte Konjunkturschwäche gekennzeichnet sein", sagte Weber. Bereits das vierte Quartal 2008 sei wohl schlechterausgefallen als zuvor von der Bundesbank erwartet.

7.30 Uhr: Tokios Börse hat am Freitag Verluste verzeichnet. Der Nikkei-Index  der 225 führenden Werte wies zuletzt 8836,80 Zähler auf, ein Minus von 0,45 Prozent. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,68 Prozent auf 855,02 Zähler. Uneinheitlich fällt dagegen das Bild an anderen asiatischen Märkten aus: Die Börse in Taiwan büßte 0,8 Prozent ein, der Aktienleitindex in Korea fiel sogar um mehr als 2 Prozent. Die Anleger in Hongkong, Shanghai und Singapur verbuchten dagegen Gewinne.

7.20 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag vor den US-Arbeitsmarktdaten freundlich erwartet. Die Experten von Finspreads taxierten den Frankfurter Aktienleitindex Dax  am Morgen um 1,05 Prozent höher bei 4930 Punkten. Händler werteten die Vorgaben insgesamt positiv.

6 Uhr: Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron  erwartet für das vierte Quartal einen Gewinneinbruch. Das Ergebnis werde deutlich unter dem des dritten Quartals liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Verantwortlich dafür seien die niedrigen Öl- und Gaspreise. Zahlen nannte der Konzern zunächst nicht. Der Aktienkurs des Unternehmens gab nachbörslich rund ein Prozent nach. Von Reuters befragte Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 1,84 Dollar und einem Umsatz von 59,2 Milliarden Dollar.

4.30 Uhr: Der insolvente Petrochemieriese Lyondell Basell glaubt an eine erfolgreich Umstrukturierung seiner weltweiten Geschäfte. "Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um erfolgreich voranzugehen", sagte ein Sprecher am Donnerstag. Dazu gehöre auch der Verkauf von Unternehmensteilen. Die Firma erarbeite derzeit einen Plan für die Umstrukturierung ihres weltweiten Geschäfts, sagte er. Der Konzern hat Aussicht auf eine Übergangsfinanzierung von mehr als zwei Milliarden Dollar.

manager-magazin.de mit Material der Nachrichtenagenturen

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