Reichste Araber Der Prinz und der Bin-Laden-Clan

Das Vermögen des saudischen Prinzen Alwalid bin Talal ist in diesem Jahr um vier Milliarden Dollar geschrumpft. Der Prinz muss aber nicht traurig sein, er ist immer noch mit großem Abstand der reichste Mann der arabischen Welt. Ebenfalls reich: Die Familie des Al-Kaida-Führers Osama bin Laden.

Dubai - Der Wert des Vermögens von Alwalid bin Talal wurde zum 2. Dezember noch auf 17,08 Milliarden Dollar geschätzt. Das berichtete der Fachdienst "Arabian Business" am Sonntag.

Dem Prinzen gehört eine Mehrheit der Investmentgesellschaft Kingdom Holding mit Anteilen an Unternehmen wie Apple  oder Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp. Außerdem besitzt er den Medienkonzern Rotana, Immobilien im Wert von mehr als drei Milliarden Dollar und einen für seine persönlichen Zwecke umgebauten Airbus A380.

Zu den Verlusten trug nicht zuletzt das Engagement bei dem US-Finanzkonzern Citigroup  bei. Der Prinz teilte im November sogar mit, dass er seinen Anteil an dem Finanzkonzern von weniger als 4 auf 5 Prozent erhöhen wolle. Der Schritt verfehlte jedoch die beabsichtigte Wirkung, den Aktienkurs von Citigroup zu stützen.

Auf Platz zwei der Liste liegt der kuwaitische Geschäftsmann Nasser al Charafi mit 9,6 Milliarden Dollar. Ebenfalls aufgeführt ist die Familie des Al-Kaida-Führers Osama bin Laden, die sich von diesem zu distanzieren sucht. Ihr vor allem im Baugeschäft erzieltes Vermögen wird auf 7,2 Milliarden Dollar geschätzt, was Platz sieben bedeutet. Das Magazin schätzt, dass die 50 reichsten Araber in der Finanzkrise zusammen etwa 25 Milliarden Dollar verloren haben.

manager-magazin.de mit Material von ap

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