Schörghuber-Gruppe Witwe wird Chefin

Die Witwe des kürzlich verstorbenen Stefan Schörghuber wird Chefin der gleichnamigen Gruppe. Alexandra Schörghuber rückt sowohl an die Spitze der Familienstiftung als auch an die des Münchener Brauerei-, Immobilien- und Hotelkonzerns.

München - Die Schörghuber Unternehmensgruppe wird künftig von der Witwe des verstorbenen Eigentümers Stefan Schörghuber geführt. Alexandra Schörghuber rücke sowohl an die Spitze der Familienstiftung als auch an die des Münchener Brauerei-, Immobilien- und Hotelkonzerns, teilte Schörghuber am Dienstag mit.

"Ich werde das Unternehmen im Sinne meines Mannes weiterführen", erklärte die 50-jährige Alexandra Schörghuber laut Mitteilung. "Ich habe diese Aufgabe übernommen, um Kontinuität und Stabilität im Unternehmen zu gewährleisten." Hans-Peter Hoh, der nach dem Tod des Eigentümers vor zwei Wochen vorübergehend die Geschäfte der Gruppe führte, bleibe Finanzvorstand.

Zu der Holding gehören unter anderem Anteile an Brauereien sowie Hotels, Immobilien- und Baufirmen. Insgesamt beschäftigt die Schörghuber-Gruppe nach eigenen Angaben rund 6.000 Mitarbeiter. Stefan Schörghuber war vor zwei Wochen im Alter von 47 Jahren unerwartet gestorben.

Er hatte 1995 im Alter von 34 Jahren die Leitung des Unternehmens von seinem Vater Josef übernommen Als Alleingesellschafter baute er die Gruppe seitdem mit Partnerschaften aus. In einem Joint Venture mit Heineken  führte Schörghuber den drittgrößten deutschen Brauereiverbund, zu dem neben Paulaner auch die Marken Kulmbacher  und Carlsberg gehören. Zum Unternehmen gehören auch 41 Hotels, eine Flugzeugleasingfirma sowie eines der größten Immobilienunternehmen Deutschlands.

manager-magazin.de mit Material von reuters, dpa und ap

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