BdB Schmitz löst Müller ab

Andreas Schmitz, Vorstandssprecher der Düsseldorfer Privatbank HSBC Trinkaus & Burkhardt, wird neuer Präsident des Privatbankenverbandes BdB. Schmitz folgt auf Ex-Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller, der bereits ein Jahr länger im Amt ist als geplant.

Frankfurt am Main - Der Vorstandssprecher der Privatbank HSBC Trinkaus & Burkhardt wird neuer Präsident des Bankenverbands BdB. Andreas Schmitz werde das Amt im März 2009 übernehmen, sagte der amtierende Präsident des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), Klaus-Peter Müller, am Montag in Frankfurt. Das habe der Vorstand in seiner Sitzung am Vormittag beschlossen.

Der 48-jährige Jurist Schmitz, der auch Vorstand der Bankenvereinigung Nordrhein-Westfalen ist, hatte kürzlich mit Kritik an den Landesbanken auf sich aufmerksam gemacht, in der er davor warnte, dass die Institute weiter den Steuerzahlern zu Last fielen. Schmitz absolvierte ein Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank in Mönchengladbach, bevor er in Bonn Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft studierte. Seit 1989 ist er beim Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt in Düsseldorf tätig, seit 2006 als Vorstandssprecher. Schmitz stammt aus Büderich in Nordrhein-Westfalen, ist verheiratet und hat drei Söhne.

Müller ist seit März 2005 Präsident des Verbands, in dem die privaten Banken organisiert sind. Die Amtszeit des ehemaligen Vorstandschefs der Commerzbank  wäre eigentlich dieses Jahr ausgelaufen, er hatte aber angeboten, ein Jahr länger im Amt zu bleiben.

HSBC Trinkaus & Burkhardt wendet sich als Privatbank in erster Linie an vermögende Privatkunden, Firmenkunden und institutionelle Anleger. Die Düsseldorfer Bank ist zu 78,6 Prozent im Besitz der Londoner Hongkong and Shanghai Banking Corporation HSBC . Einen Anteil von 20,3 Prozent hält die Landesbank Baden-Württemberg.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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