Freitag, 23. August 2019

Rettungsfonds Ex-Landesbanker als Steuermann

Binnen "24 bis 36 Stunden" soll der Bankenrettungsfonds einsatzbereit sein, sagt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück am Montag. Auch dessen Lenker steht nun fest - Günther Merl soll den Fonds verwalten. Merl war Chef der Landesbank Hessen-Thüringen.

Berlin - Der Bankenrettungsfonds der Bundesregierung soll vom ehemaligen Chef der Landesbank Hessen-Thüringen, Günther Merl, geleitet werden.

Der Lenker: Merl soll den staatlichen Rettungsfonds verwalten
Neben dem 62-Jährigen gehören dem Leitungsausschuss des Fonds auch der baden-württembergische Ex-Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU) an sowie der ehemalige Chef des Rheinische Sparkassen- und Giroverbandes, Karlheinz Bentele, wie Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) am Montag in Berlin mitteilte.

Dem Leitungstrio stehen Mitarbeiter der Bundesbank als Personal zur Verfügung. Der Fonds werde in "24 bis 36 Stunden" arbeitsfähig sein, sagte Steinbrück. Der Fonds soll für die Gewährung der staatlichen Hilfen an Banken zuständig sein, die ein Volumen von bis zu 500 Milliarden Euro haben.

manager-magazin.de mit Material von afp

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