Freitag, 20. September 2019

Exklusivstudie Die Zukunft des Coachings

Der Coachingmarkt befindet sich laut einer Exklusivstudie des Harvard Businessmanagers im Umbruch. Entscheider haben höhere und neue Ansprüche an ihre Coachs, und die ersten Personalabteilungen beginnen, bei den Anbietern die Spreu vom Weizen zu trennen. Wer als Coach weiter mithalten will, muss viel bieten.

Hamburg - Für viele Coachs bedeuten diese Trends, dass sie ihre Angebote dringend verbessern müssen. Denn neben dem klassischen Coaching nutzen Manager ihren Coach mehr und mehr als neutralen Diskussionspartner, um aktuelle Managementprobleme zu durchdenken. Wer als Coach diesen Anforderungen gerecht werden will, muss einiges bieten.

Erfolgscoach: Ex-DFB-Teamchef Jürgen Klinsmann
Dies sind Ergebnisse der Studie "Coaching von Topmanagern", durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit dem Harvard Businessmanager. Eine Zusammenfassung der Studie lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 3/2008 des Harvard Businessmanagers, die seit Dienstag (26. Februar) am Kiosk erhältlich ist.

Wie sehr Manager inzwischen Hilfe bei der Lösung ihrer Alltagsaufgaben wahrnehmen, zeigt die Befragung von Personalmanagern und Topmanagern: In 66 Prozent der befragten Unternehmen sind schwierige Führungs- und Managementsituationen der Anlass dafür, dass Führungskräfte ein Coaching in Anspruch nehmen. Jedoch ist Coaching kein exklusives Tool für das Topmanagement - die Mehrzahl der befragten Unternehmen bietet Coaching auch Führungskräften der oberen und mittleren Managementebene an.

Mehr zum Thema in:

Harvard Business Manager 03/2008

Zwang zur Professionalisierung

Coaching: Der Markt ist im Umbruch. Die Ansprüche der Manager steigen, und Personaler der Konzerne segmentieren die Szene.

Inhalt
Im Rahmen der Studie wurden Topmanager und Personalverantwortliche aus deutschen Konzernen und dem Mittelstand befragt. 201 Fragebögen wurden ausgewertet und analysiert. 81 Prozent der befragten Unternehmen verbinden mit Coaching das Ziel, aktuelle Führungs- und Managementprobleme zu klären und Lösungsstrategien zu erarbeiten. 77 Prozent glauben, dass sich durch Coaching die Selbstwahrnehmung und das Selbstbild der gecoachten Person verbessert und 75 Prozent sind der Meinung, mittels eines Coachings die soziale und emotionale Kompetenz steigern zu können.

Bei der Auswahl von Coachs zeigt sich eine zunehmende Differenzierung nach Coachingzielen und -themen (59 Prozent). Zudem sind Berufserfahrung (90 Prozent), eigene Führungs- und Managementerfahrung (77 Prozent) eine fundierte Change-Management-Kompetenz (65 Prozent) sowie das persönliche Auftreten des Coachs (94 Prozent) wichtige Auswahlkriterien.

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