EnBW Üppige Frührente abgeschafft

Die saftige Frührente für den ehemaligen EnBW-Chef Utz Claassen hatte die Gemüter erhitzt. Doch mit dieser Praxis soll beim Energieversorger nun Schluss sein. Claassens Nachfolger Hans-Peter Villis soll im Fall eines vorzeitigen Ausscheidens wesentlich geringere Bezüge erhalten.

Stuttgart - Der Energiekonzern EnBW  reagiert einem Zeitungsbericht zufolge auf die Kritik an den Frühruhestandsbezügen für Ex-Chef Utz Claassen und mildert die Regelung für künftige Fälle stark ab.

Dem neuen EnBW-Chef Hans-Peter Villis steht damit bei einem vorzeitigen Ausscheiden nicht einmal ein Drittel der Pensionsbezüge seines Vorgängers Claassen zu, der Ende September seinen Vorstandsposten verloren hatte.

Dies habe ein Sprecher des Unternehmens bestätigt, berichtet das "Handelsblatt" (Freitag). Zu den Gründen für die Neuregelung habe sich das Unternehmen nicht äußern wollen.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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