Samstag, 20. Juli 2019

VW Zwei Manager verlassen den Konzern

2. Teil: Europcar, Kamps, VW, ATU

Europcar, Kamps, VW, ATU

Der als umtriebig geltende, schwergewichtige Manager Kern war vor mehr als drei Jahren von der Bäckereikette Kamps Börsen-Chart zeigen als Vertriebsvorstand zunächst zur Nutzfahrzeug-Sparte von VW gewechselt. Anfang 2006 wurde er im Markenvorstand für Vertrieb, Marketing sowie den Bereich After Sales im Personenwagen-Bereich der VW-Kernmarke. Von 1996 bis 2003 war er in unterschiedlichen Funktionen bei der damaligen VW-Tochter Europcar tätig gewesen, die 2006 an den französischen Finanzinvestor Eurazeo verkauft wurde.

Der 52-Jährige war vorübergehend als Kandidat für den Posten des Konzern-Vertriebschefs im Gespräch. Diese Funktion hatte vor kurzem der ehemalige Skoda-Chef Detlef Wittig vorübergehend übernommen. Auch für einen Führungsposten einer möglichen großen Lkw-Allianz aus Volkswagen, MAN Börsen-Chart zeigen und Scania Börsen-Chart zeigen war Kern potenzieller Anwärter.

Volkswagen will erst zu einem späteren Zeitpunkt über einen Nachfolger für Kern entscheiden. Das Unternehmen dankte Kern für seine Arbeit in den zurückliegenden Jahren.

An dem Erfolg von VW wird der Abgang von Kern nicht liegen. Seit Jahresbeginn kletterten die Auslieferungen um 11,4 Prozent auf 3,094 Millionen Fahrzeuge. "So viele Verkäufe nach elf Monaten eines Jahres gab es noch nie" hatte Kern damals stolz verkündet.

Ebenfalls zum 1. April kehrt Stefan Müller, Deutschland-Vertriebschef der Marke VW, dem Autohersteller den Rücken. Ein ADAC-Sprecher bestätigte im Gespräch mit manager-magazin.de einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatts" (Donnerstagausgabe). Müller übernimmt demnach die Geschäftsführung der Münchener Zentrale des ADAC. Ein VW-Sprecher wollte diesen Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

manager-magazin.de mit Material von reuters und dpa

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