Cisco Genug entwickelt

Charles Giancarlo, langjähriger Entwicklungschef des US-Netzwerkausrüsters Cisco, verlässt den Konzern. Giancarlo, der sich vergeblich Hoffnungen auf den Chefposten gemacht hatte, wechselt zur Investmentgesellschaft Silver Lake. Einen neuen Cisco-Entwicklungscheff soll es nicht geben.

New York/San Jose - Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco  verliert seinen Chefentwickler. Charles Giancarlo war lange aussichtsreichen Anwärter auf die Konzernführung.

Nun wechselt der 50-Jährige zur US-Investmentgesellschaft Silver Lake. Der Grund sei die Entscheidung von Cisco-Chef John Chambers, weitere drei bis fünf Jahre im Amt zu bleiben, sagte Giancarlo in einer Telefonkonferenz. Die Position werde nicht neu besetzt, kündigte der Konzern am Donnerstag in San Jose (Kalifornien) an. Für Forschung und Entwicklung sei künftig ein Managerteam gemeinsam verantwortlich.

Der 58 Jahre alte Chambers führt Cisco bereits seit 1995. Erst Anfang des Jahres hatte mit dem Topmanager Mike Volpi ein möglicher Kandidat für den Chefsessel Cisco verlassen.

Giancarlo war seit mehr als einem Jahrzehnt bei Cisco. Sein neuer Arbeitgeber Silver Lake ist eine auf Technologiefirmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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