Woolworth Nur noch ein Mann an der Spitze

Woolworth verabschiedet sich von seiner doppelten Führungsspitze. Robert Brech leitet die Geschäfte in Zukunft allein.

Frankfurt am Main - Nach dem Einstieg des britischen Finanzinvestors Argyll Partners verkleinert die Kaufhauskette Woolworths ihre Führungsspitze. Die bisher doppelte Geschäftsführung wird auf Robert Brech reduziert.

Finanzchef und Arbeitsdirektor Bernd Szymanski geht in den Ruhestand. "In der Phase der Restrukturierung ist eine klare Führung notwendig", sagte ein Woolworth-Sprecher. Neuer Arbeitsdirektor wird der langjährige Controller Dieter Stukenbrok.

Der Kaufhauskonzern plant scharfe Einschnitte und hat bereits den Abbau von 1650 Stellen in Deutschland angekündigt - das entspricht fast einem Drittel der Vollzeitstellen bei Woolworth. Das Unternehmen hat in Deutschland 12.000 Mitarbeiter und betreibt 337 Filialen. Die Stellen sollen in der Verwaltung und in den Filialen wegfallen. Es sollen aber keine Filialen geschlossen werden.

Auch der Aufsichtsrat wird nach dem Einstieg der Investoren neu besetzt. Vorsitzender wird David von Saucken, der von einer Londoner Anwaltskanzlei kommt.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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