Klett Ex-Chef kehrt zurück

Vor wenigen Tagen hat das Verlagshaus Klett seinen Chef Uwe Brinkmann gefeuert. Dem Chefkontrolleur Michael Klett hat weder Brinkmanns Strategie noch seine Vorstandsarbeit oder die Unternehmenskultur gepasst. Nun übernimmt Klett wieder selbst das Ruder.

Stuttgart - Michael Klett übernimmt beim Stuttgarter Verlag Ernst Klett wieder den Vorstandsvorsitz. Er folgt auf Uwe Brinkmann, der vor wenigen Tagen abberufen worden war, wie der Verlag mitteilte.

Klett hatte das Schulbuch- und Bildungsunternehmen viele Jahre lang geleitet und war mit dem Amtsantritt von Brinkmann am 1. Januar 2006 an die Spitze des Aufsichtsrats gewechselt.

Das Ausscheiden Brinkmanns begründete der Verleger mit unterschiedlichen Auffassungen hinsichtlich strategischer Zukunftsprojekte, der Vorstandsarbeit und der Entwicklung der Unternehmenskultur.

Die Klett-Gruppe ist mit rund 70 Unternehmen an 36 Standorten in 13 Ländern vertreten. Sie bringt jährlich fast 3000 neue Titel und 50 Zeitschriften heraus. Die Gruppe erwirtschaftete im Jahr 2006 mit 2.700 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 400 Millionen Euro.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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