BDA Hundt will bleiben

Seit elf Jahren steht Dieter Hundt an der BDA-Spitze. Nun will der Arbeitgeberpräsident seine Amtszeit offenbar um weitere zwei Jahre verlängern. Medienberichten zufolge wird Hundt die BDA-Gremien Ende dieser Woche über seinen Entschluss informieren.

Berlin - Dieter Hundt will offenbar Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) bleiben. Wie der "Tagesspiegel" (Montagausgabe) unter Berufung auf Wirtschaftskreise berichtet, will Hundt Ende der Woche die entsprechenden BDA-Gremien über seinen Entschluss informieren, den Spitzenverband weitere zwei Jahre zu führen. Ein BDA-Sprecher sagte gegenüber manager-magazin.de hingegen, Hundt werde sich Anfang nächster Woche entscheiden.

Noch vor einigen Monaten sah es so aus, als würde Hundt das Ehrenamt Ende des Jahres abgeben.

Bereits im Juni hatte das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL berichtet, dass Hundt von mehreren regionalen Arbeitgeberverbänden zum Weitermachen gedrängt worden sei. Außerdem hat er in der Zwischenzeit die Geschäftsführung seines Unternehmens, des Autozulieferers Allgaier, in jüngere Hände gelegt. Daher entschloss sich der BDA-Präsident nun doch zu einer weiteren Amtszeit, so der "Tagesspiegel".

Hundt, der Ende des Monats 69 Jahre alt wird, ist seit elf Jahren Arbeitgeberpräsident.

manager-magazin.de mit Material von ddp

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