Sony Ericsson Ein Präsident tritt ab

Miles Flint, der Chef von Sony Ericsson, gab nach drei Jahren an der Spitze des Unternehmens seinen Rücktritt bekannt. In seiner Zeit stieg Sony Ericsson zum viertgrößten Handyhersteller der Welt auf. Ein hochrangiger Sony-Manager wird seine Nachfolge antreten.

Stockholm - Der Japaner Hideki "Dick" Komiyama übernimmt zum 1. November die Führung des Handykonzerns Sony Ericsson. Wie das schwedisch-japanische Gemeinschaftsunternehmen bestätigte, will der bisherige Präsident Miles Flint seinen Posten nach drei Jahren abgeben.

Komiyama sitzt derzeit im Aufsichtsrat bei Sony Electronics USA. Er wird das Handyunternehmen von der Londoner Zentrale aus steuern. Flint werde ihm aber bis Jahresende beratend zur Seite stehen, heißt es weiter.

Der 54-jährige Flint begründete seinen Wechsel mit dem Hinweis auf "17 Jahre bei Sony  und Sony Ericsson", nach denen er nach einer kurzen Pause neue persönliche und geschäftliche Aktivitäten in Gang bringen wolle.

Der japanische Elektronikkonzern stieg 2001 in die zuletzt stark verlustreiche Herstellung der schwedischen Ericsson-Mobiltelefone ein. Sony Ericsson ist mit einem Weltmarktanteil von neun Prozent nach Nokia , Motorola  und Samsung  der viertgrößte Handyhersteller der Welt.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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