PPR Puma-Chef wird Vorstand

Jochen Zeitz zieht in den erweiterten PPR-Vorstand ein. Dort wird der Puma-Chef an der Strategie des Luxuskonzerns mitarbeiten. In dem Gremium trifft Zeitz PPR-Lenker Francois-Henri Pinault, die Chefs der Tochtergesellschaften sowie weitere hochrangige Manager des Konzerns.

Herzogenaurach - Nach der Übernahme des Sportartikelherstellers Puma  durch den französischen Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redoute (PPR) ist Puma-Chef Jochen Zeitz nun auch in die Strategiekommission von PPR  berufen worden, teilte Puma am Montag mit.

Neben PPR-Chef Francois-Henri Pinault gehörten dem sogenannten Executive Committee auch die Vorstandsvorsitzenden der Tochtergesellschaften an. Zu PPR gehören unter anderem Luxusmarken wie Gucci oder Yves Saint Laurent.

Das Committee sei für die strategische Planung der PPR-Gruppe, für den Austausch der marktübergreifenden Initiativen sowie die Steuerung und Kontrolle von Projekten verantwortlich. Zeitz wurde außerdem als nicht stimmberechtigtes Mitglied in den Verwaltungsrat von PPR berufen.

Zeitz betonte, seine Berufung stärke die Puma-Position innerhalb der PPR-Gruppe. "Die Unterstützung durch das PPR-Committee wird es uns ermöglichen, unsere Position als eines der begehrtesten Sportlifestyle-Unternehmen nicht nur zu festigen, sondern weiter auszubauen". Der Luxusgüterkonzern PPR hält 62,1 Prozent der Stimmrechte am Sportartikelhersteller Puma.

Puma startete zugleich mit Blick auf die Olympiade 2008 eine Verkaufskampagne in China. Das Land spiele eine wichtige Rolle bei der weltweiten Expansion des Sportartikelunternehmens, sagte Zeitz.

"Wir sind der Überzeugung, dass Puma eine gute Ausgangsposition hat, einer der führenden Sportlifestyle-Marken in China zu werden", fügte der Puma-Chef hinzu. Trotz der starken Position von Konkurrenten wie Adidas  und Nike  sei China für Puma ein riesiger Markt mit Wachstumspotenzial.

manager-magazin.de mit Material von reuters und dpa

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