Puma Turnschuhe und Harley-Davidson

Jochen Zeitz ist Puma-Chef und wird es bleiben - auch unter der Ägide des neuen Mehrheitseigners, dem französischen Luxuskonzern PPR. Neben seinem Job als Puma-Lenker hat Zeitz nun eine neue Aufgabe bei Harley-Davidson.

Herzogenaurach - Jochen Zeitz, langjähriger Vorstandschef von Puma , ist in den Verwaltungsrat des Motorradherstellers Harley-Davidson berufen worden. Zeitz sei damit der erste europäische Manager im elfköpfigen "Board of Directors" der US-Motorradmarke, teilte der Sportartikelhersteller mit.

Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden von Harley-Davidson, James Ziemer, konzentriert sich sein Unternehmen mehr denn je darauf, mit seinen Produkten die Motorradindustrie anzuführen. Zeitz solle mit seinem "ausgewiesenen Know-how der internationalen Konsumgüterbranche" dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen.

Die Mehrheit an Puma hält unterdessen der französische Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redoute  (PPR). Zu dem französischen Konzern gehören unter anderem Luxusmarken wie Gucci und Yves Saint Laurent.

Zeitz wird trotz der neuen Mehrheitsverhältnisse Puma-Lenker bleiben. In seiner 14-jährigen Amtszeit holte Zeitz den biederen Schuhhersteller aus der Krise und machte die Produkte mit der Raubkatze als Logo zu einer begehrten Marke. Zuletzt überraschte er jedoch die Finanzwelt mit einer Senkung der Prognosen für 2007. Bis dahin hatte er die Anleger stets mit steigenden Gewinnen und Erwartungen verwöhnt. Puma ist nach Nike und Adidas der weltweit drittgrößte Sportartikelhersteller.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx und reuters

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