Jack White Rauswurf mit Nachspiel

Der Musikproduzent Jack White wurde aus der von ihm gegründeten Firma gefeuert. Das will sich der Geschasste nicht gefallen lassen. Auf den Rauswurf soll nun eine Schadensersatzklage in Millionenhöhe folgen.

Frankfurt am Main - Der Musikproduzent Jack White will die von ihm gegründete Firma Jack White Productions  (JWP) einem Zeitungsbericht zufolge wegen offener Honorare auf Schadenersatz verklagen. "Es geht um mehrere Millionen", zitierte die Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" den Produzenten und Liedermacher.

JWP hatte ihren Gründer vergangene Woche endgültig vor die Tür gesetzt. Thomas Stein, Chef von Jack White Productions, hatte auch seinen Beratervertrag fristlos gekündigt. Der Zeitung zufolge will White jedoch bereits im Jahr 2005 einen Beratervertrag auf Lebenszeit erhalten haben.

Zur Begründung hatte die Musikproduktionsfirma angegeben, White sei mit eigenen unternehmerischen Aktivitäten in Konkurrenz zu JWP getreten.

Horst Nußbaum, wie White im bürglichen Namen heißt, macht Stein für das schwache Abschneiden der Firma an der Börse verantwortlich. Stein habe "keine Ahnung von Musik", sagte White dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL. Die Künstler, die Stein angeschleppt habe, seien allesamt Flops.

Stein war auf Anfrage von manager-magazin.de nicht zu erreichen.

Der Streit der beiden Musikexperten geht nun möglicherweise vor Gericht.

manager-magazin.de mit Material von reuters und ddp