Bank of America Geschäftsleitung erweitert

Die Bank of America ist in Deutschland vor allem als Finanzier bei dem milliardenschweren Deal von ProSiebenSat1 in Erscheinung getreten. Das Geschäft soll ausgebaut werden. Dafür hat das Bankhaus einen zusätzlichen Manager in die Geschäftsführung beordert.

Frankfurt – Die Bank of America  hat mit Wirkung zum 1. August 2007 Christian Ossig als dritten Geschäftsleiter in Deutschland bestellt, teilte die amerikanische Bank mit. Ossig verstärkt das Team rund um den Deutschland-Chef Andreas Dombret sowie den Geschäftsleiter Franz Barthel.

Ossig ist seit 2005 für das Geschäft mit Finanzdienstleistern im deutschsprachigen Raum verantwortlich. In dieser Funktion wird er auch weiterhin an Dombret berichten, heißt es weiter.

Ossig und Dombret verbindet die ähnliche berufliche Laufbahn. Beide waren für JP Morgan tätig. Ossig konzentrierte sich auf die M&A-Beratung für Finanzinstitutionen in der Investment Banking-Abteilung in London. Nach fünf Jahren ging er 2002 zu der Investmentbank Rothschild. Von dort wurde auch Dombret von der Bank of America abgeworben. Beide Manager wechselten 2005 zu dem amerikanischen Geldhaus.

Die Bestellung von Ossig wird mit dem gut laufenden Geschäft in Deutschland begründet. Hierzulande machte die Bank of America vor allem bei dem Einstieg von KKR Private Equity Investors  und Permira bei ProSiebenSat1  auf sich aufmerksam. Sie gehörte zum Finanzierungskonsortium des milliardenschweren Deals. BASF  und Fresenius  zählen zu den weiteren Firmenkunden der amerikanischen Bank.

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