Lufthansa Cateringvertrag stößt sauer auf

Ende der neunziger Jahre sollen drei Manager des Lufthansa-Tochterunternehmens LSG Sky Chefs einen Millionenschaden verursacht haben. Das Flugunternehmen fordert Schadensersatz. Zahlen soll der Versicherer Ace oder die ehemaligen Vorstände der Cateringfirma.

Frankfurt am Main - Das Frankfurter Landgericht verhandelt heute über eine rund 250 Millionen Euro schwere Schadensersatzklage der Lufthansa  gegen drei ihrer früheren Manager.

Die Fluglinie wirft den Ex-Vorständen der Cateringtochter LSG Sky Chefs unzureichende Sorgfalt bei Vertragsabschlüssen Ende der neunziger Jahre in Skandinavien vor. Damals war der Lufthansa durch den Abschluss eines langfristigen Cateringvertrages mit der Fluggesellschaft SAS ein Millionenschaden entstanden.

Für den Verlust sollen entweder eine Managerhaftpflichtversicherung oder die früheren Vorstände selbst zahlen.

Seit Jahren streitet sich die Lufthansa mit dem Versicherer Ace, der eine Versicherung gegen Pflichtverletzungen von Vorständen, Aufsichtsräten und Geschäftsführern anbietet.

Kürzlich wurde ein erstes Urteil verkündet. Die Klage der Lufthansa gegen Ace wurde abgewiesen. Die Police deckt Schäden von bis zu 250 Millionen Euro ab.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx