Peter Löscher Siemens-Chef startet ohne Vertrag

Der Österreicher Peter Löscher lenkt ab Anfang Juli die Geschicke des Siemens-Konzerns. Doch bislang hat er nach Informationen von manager magazin noch keinen Vorstandsvertrag unterzeichnet. Gehalt: ebenfalls unklar.

Hamburg - Der designierte Siemens-Vorstandsvorsitzende Peter Löscher hat noch keinen Vertrag mit dem Elektroriesen unterschrieben. Das berichtet manager magazin exklusiv in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (22. Juni) am Kiosk erhältlich ist.

So wird der neue Konzernchef in den letzten Junitagen seine Arbeit in der Münchener Zentrale beginnen, ohne einen Vorstandskontrakt signiert zu haben. Nicht einmal sein Gehalt stehe vor dem offiziellen Amtsantritt am 1. Juli fest. Immerhin seien die Eckwerte ausgehandelt, ein Bündel aus quantitativen und qualitativen Zielvereinbarungen, vom Erreichen messbarer Renditeziele bis hin zur Erfüllung ethischer Standards.

Vermutlich werde Löschers Salär bei Siemens  zumindest in der Anfangsperiode unter seinem letzten Einkommen bei dem US-Pharmakonzern Merck & Co.  liegen. Dort verdiente der gebürtige Österreicher vergangenes Jahr gut 3,6 Millionen Dollar.

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