Apple iPod hinkt, Chef geht

Seit November 2005 ist Freddie Geier Chef von Apple Deutschland. Unter seiner Ägide baute der Computerkonzern seinen Marktanteil bei PCs zwar geringfügig aus, der iPod allerdings verkaufte sich in Deutschland bisher wesentlich schlechter als in anderen Ländern. Nun hat Geier seinen Posten geräumt.

München - Der Chef von Apple Deutschland, Freddie Geier, ist zurückgetreten. "Freddie Geier hat Apple verlassen, um anderen Interessen nachzugehen", teilte Apple am Donnerstag in München mit.

Ein Nachfolger wurde vorerst nicht benannt. Das europäische Management-Team von Apple  werde das Tagesgeschäft von Apple Deutschland leiten.

Der 44 Jahre alte Manager hatte im November 2005 das Ruder in der deutschen Apple-Niederlassung in München übernommen. Unter seiner Ägide baute Apple seinen Marktanteil bei Personal Computern von 2,5 Prozent Marktanteil auf zuletzt 3,2 Prozent aus. Beim iPod erzielte Apple Deutschland Marktuntersuchungen zufolge im ersten Quartal 2007 mit 28 Prozent den bislang höchsten Anteil. Allerdings liegt dieser Wert deutlich unter dem Niveau aus den USA und Großbritannien, wo der iPod rund 70 Prozent des Marktes hält.

Pascal Cagni, der Europa-Chef von Apple, informierte die Handelspartner in einem Brief über den Weggang des Deutschland-Chefs, in dem er auf Geiers Beitrag zum Wachstum des Geschäfts von Apple in Deutschland und Europa hinwies. Die Motive für Geiers Rücktritt und seine persönliche Zukunft blieben am Donnerstag im Unklaren.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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