Audi Seat-Chef verlässt den Vorstand

Die Umstrukturierung bei Volkswagen hat personelle Konsequenzen. Seat-Chef Erich Schmitt räumt seinen Posten im Audi-Vorstand. In Zukunft wird Schmitt direkt an den Volkswagen-Vorstand berichten.

Ingolstadt - Der Umbau des Volkswagen-Konzerns  hat bei der Tochter Audi  weitere personelle Konsequenzen. Seat-Chef Erich Schmitt lege sein Amt als Audi-Vorstand mit sofortiger Wirkung nieder, teilte Audi am Freitag in Ingolstadt mit.

Die Auflösung des Vorstandsvertrags sei eine Konsequenz aus der Abschaffung der Markengruppen innerhalb des Volkswagen-Konzerns. Schmitt werde künftig als Präsident von Seat direkt an den Vorstand von Volkswagen berichten.

Bisher gehörte der spanische Autobauer zur Audi-Markengruppe. Der frühere Audi-Chef Martin Winterkorn löste nach seinem Wechsel an die VW-Spitze die Markengruppen auf.

"Als Seat-Präsident wird Schmitt weiterhin mit aller Kraft an der Restrukturierung der Marke arbeiten", sagte Winterkorn. Auch Audi-Chef Rupert Stadler lobte Schmitts Arbeit: "Der gesamte Vorstand dankt Herrn Schmitt für sein Engagement für die Marke und seine Verdienste für die Beschaffung, den Markt China und seine Arbeit für die Marke Seat", so Stadler.

Schmitt war 1992 zum Audi-Einkaufsvorstand berufen worden. Zusätzlich verantwortete er seit 1993 die China-Aktivitäten von Audi. In den Jahren 1992 bis 1997 war er außerdem für das Ressort Finanz und Organisation verantwortlich. Im Herbst vergangenen Jahres wurde er Seat-Chef.

manager-magazin.de

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