VDA Winterkorn folgt Pischetsrieder

Volkswagen-Chef Martin Winterkorn löst Bernd Pischetsrieder nun auch im Vorstand des einflussreichen Verbandes der Automobilindustrie (VDA) ab. Auch der neue Audi-Chef Rupert Stadler wurde in das VDA-Führungsgremium aufgenommen.

Frankfurt am Main - Volkswagen-Chef Martin Winterkorn wird Mitglied im Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Das teilte der Verband heute mit.

Winterkorn folgt auf Bernd Pischetsrieder, der aus dem VDA ausscheidet. DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche hatte bereits Pischetsrieders Funktion als Vizepräsident im Präsidium übernommen. Auch der neue Audi-Chef Rupert Stadler wurde in den VDA-Vorstand gewählt.

VDA-Präsident Bernd Gottschalk bedankte sich bei Pischetsrieder mit warmen Worten für die 14-jährige Tätigkeit in Präsidium und Vorstand des VDA. "Pischetsrieder hat nicht nur als Vorstandsvorsitzender in zwei großen deutschen Automobilkonzernen und im VDA tiefe Spuren hinterlassen. Seine große Erfahrung, sein Engagement und seine Dialogbereitschaft gegenüber Industrie und Politik waren stets eine große Stütze für die Verbandsarbeit", so Gottschalk.

Pischetsrieder hatte Anfang November vergangenen Jahres nach monatelangem Machtkampf mit VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch als Volkswagen-Chef das Handtuch geworfen. Er war erst Ende Oktober 2006 auf der VDA-Mitgliederversammlung als Vizepräsident bestätigt worden. Früheren Aussagen des VDA zufolge hätte er weiter Mitglied des Vorstandes bleiben sollen.

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