Deutsche Börse Spekulationen um Finanzvorstand

Einem Pressebericht zufolge soll sich Mathias Hlubek, der Finanzvorstand der Deutschen Börse, "auf dem Sprung" befinden. Gründe für einen möglichen Abgang sind allerdings nicht ersichtlich.

Frankfurt am Main - Der Finanzvorstand der Deutschen Börse , Mathias Hlubek, soll sich einem Pressebericht zufolge "auf dem Sprung" befinden. Das berichtet der "Platow Brief" in seiner Freitagausgabe ohne Nennung von Quellen.

Hlubek gelte als enger Vertrauter des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Werner Seifert, schreibt der Börsenbrief weiter. Allerdings bestehe kein Suchauftrag für einen Nachfolger Hlubeks.

Ein Sprecher der Deutschen Börse wollte den Artikel gegenüber manager-magazin.de nicht kommentieren: "Wir haben das vernommen. Wir halten die Informationen für ein Gerücht, und Gerüchte kommentieren wir nicht", so der Sprecher.

Hlubek gilt als scharfer Kostensenker. Nach dem gescheiterten Übernahmeversuch der Londoner Börse LSE  und dem darauf folgenden Rücktritt von Ex-Chef Werner Seifert im Mai 2005 hatte er die Deutsche Börse fünf Monate als Interimschef geleitet.

Danach arbeitete Hlubek eng mit Seiferts Nachfolger Reto Francioni zusammen. Zuletzt hatten beide intensiv für die Fusion mit der Mehrländerbörse Euronext  geworben, die im Dezember vergangenen Jahres schließlich gescheitert war. Die Euronext hat sich mit der New York Stock Exchange  (Nyse) verbündet.

manager-magazin.de mit Material von vwd

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