Bank of America Hans-Olaf Henkel wird Berater

Hans-Olaf Henkel arbeitete einige Jahrzehnte für den US-Technologiekonzern IBM. Sein Bekanntheitsgrad stieg aber erst exponential an, als er ins Amt des BDI-Chefs kam und durch die Talkshows tingelte. Im Un-Ruhestand angelangt, berät er nun eine amerikanische Großbank.

Frankfurt am Main - Der ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel berät ab sofort die Bank of America . Als Senior Advisor ist er in den deutschsprachigen Märkten tätig. Dies meldet die Bank am Mittwoch.

Henkel war von 1995 bis 2000 Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Davor war er Chef von IBM Europa und gleichzeitig Vize-Präsident der IBM Corporation. Insgesamt arbeitete er 39 Jahre für den US-Technologiekonzern. Von 2001 bis Ende 2005 leitete Henkel als Präsident die Leibniz-Gemeinschaft, eine der öffentlich finanzierten Wissenschaftsorganisationen in Deutschland.

Die US-Bank hatte zuletzt ihre Bemühungen forciert, die Präsenz auf dem deutschen Markt zu verstärken. Gewonnen wurde dafür unter anderem Andreas Dombret, der von der Investmentbank Rothschild abgeworben wurde. Dombret ist seitdem Vizechef des europäischen Investmentbankings der Bank of America. Außerdem kam Lutz Brade dazu, der das Firmenkundengeschäft im deutschsprachigen Raum leitet. Brade war davor Managing Director für Deutschland bei J.P. Morgan.

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