DaimlerChrysler Ex-Fuso-Chef kehrt nach Stuttgart zurück

Als Wilfried Porth im Juli vergangenen Jahres seinen Posten als Chef der japanischen Daimler-Tochter Fuso räumen musste, schien seine weitere Karriere kurzzeitig ohne Perspektive. Doch nun wird er Chef des Geschäftsbereichs Transporter in der Nutzfahrzeugsparte.

Stuttgart - Der ehemalige Chef des japanischen Lkw-und Bus-Herstellers Mitsubishi Fuso, Wilfried Porth, kehrt zum Mutterkonzern DaimlerChrysler  zurück.

Der 46-jährige Porth übernehme zum 1. April den Geschäftsbereich Transporter in der Nutzfahrzeugsparte, teilte der Konzern mit. Er folgt Rolf Bartke nach, der in Ruhestand geht.

Porth kam 1985 als Planungsingenieur zur damaligen Daimler-Benz AG und war von Januar 2003 bis Juni 2005 Chef von Mitsubishi Fuso gewesen. Dort setzte er die Sanierung des durch unterlassene Rückrufe in die Schlagzeilen gekommenen Nutzfahrzeugbauers fort.

Sein Nachfolger in Japan wurde Harald Bölstler. Bereits im November hatte manager magazin berichtet, dass Porth bald in die Unternehmenszentrale in Stuttgart zurückkehren und Chef des Geschäftsbereichs Transporter in der Nutzfahrzeug-Sparte wird.