Sony Führungsspitze umgebaut

Howard Stringer, der designierte neue Chef des japanischen Unterhaltungsriesen Sony, treibt den Konzernumbau voran. Der erste Ausländer an der Spitze von Sony hat die Zusammensetzung des Board of Directors kräftig verändert.

Tokio - Der japanische Unterhaltungs- und Elektronikriese Sony hat seine Führungsetage kräftig umgebaut. Die Führungsspitze soll künftig aus zwölf Mitgliedern bestehen. So sollen dem Vorstand auch acht auswärtige "Independent directors" angehören. Bisher waren im Board je sechs interne und externe Führungskräfte vertreten.

Acht Board-Mitglieder wie der langjährige Sony-Chef Nobuyuki Idei, dessen Adjutant Kunitake Ando, der Chefingenieur Ken Kutaragi sowie Carlos Ghosn, Präsident von Nissan  legen ihre Ämter bei Sony nieder.

Im Sony-Verwaltungsrat werden aber auch weiterhin führende Wirtschaftsgrößen Japans vertretem sein. So zum Beispiel Yoshiaki Yamauchi, Chef der Finanzgruppe Sumitomo-Mitsui, Hirobumi Kawano, Primus des Stahlherstellers JFE und Yotaro Kobayashi, Vormann des Technologieunternehmens Fuji Xerox vertreten sein. Neu dabei ist unter anderem Peter Bonfield, Verwaltungsrat von Ericsson  und Ex-Chef der British Telecom , sowie Fueo Sumita, Chef von Sumita Accounting Office.

Offiziell wird es im Juni zu dem Machtwechsel an der Spitze des Unternehmens kommen. Dann wird Howard Stringer wird Nobuyuki Idei als CEO ablösen, Ryoji Chubachi wird Kunitake Ando als Präsident ablösen.