Delbrück Bethmann Maffei Ein Vorstand weniger

Christoph Rommel verlässt die Privatbank Delbrück Bethmann Maffei. Der langjährige Vorstand der Privatbankiers, die Ende 2003 vom niederländischen Finanzkonzern ABN Amro gekauft wurde, sucht eine neue Herausforderung.

Frankfurt/Main - Das Bankhaus Delbrück Bethmann Maffei, muss zukünftig ohne Christoph Rommel planen. Der langjährige Vorstand der Privatbankiers verlässt das Unternehmen Ende des Jahres. Einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Die Welt" bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber manager-magazin.de.

Rommels Vertrag läuft Ende dieses Jahres aus. Er gehe auf eigenen Wunsch, sagte der Unternehmenssprecher. Der 43-Jährige suche nach einer neuen Herausforderung, hieß es.

Rommel arbeitet seit sechs Jahren für Delbrück. Er kam von der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank, in der er verschiedene leitende Positionen im In- und Ausland innehatte.

Rommel war am 1. Juli 1999 als persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter bei Delbrück & Co Privatbankiers eingetreten. Das Kölner Bankhaus wurde wenige Jahre später mit der ehemaligen HypoVereinsbank-Tochter Bethmann-Maffei zusammengelegt und bildete den Privat-Banking-Bereich der HypoVereinsbank . Der Münchener Bankkonzern wiederum verkaufte Ende 2003 das Geschäft an den niederländischen Konzern ABN Amro .

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