Alexander Falk Die Briten fordern 763 Millionen Euro

Das im Insolvenzverfahren befindliche britische Unternehmen Energis hat die Höhe des Schadenersatzanspruchs gegen den inhaftierten Unternehmer Alexander Falk konkretisiert.

Hamburg - Die Rechtsanwälte des im Insolvenzverfahren befindlichen britischen Unternehmen Energis haben einen Schadenersatzanspruch in Höhe von 763 Millionen Euro gegen den Ex-Internetunternehmer Alexander Falk und zwei weitere Angeklagte geltend gemacht.

Kürzlich hatte das Hamburger Landgericht das Strafverfahren gegen den Stadtplan-Erben eröffnet. Das Gericht hatte die Anklage der Staatsanwaltschaft Hamburg mit Modifizierungen zugelassen. Dem 35-jährigen wird verbotene Kursmanipulation in zwei Fällen, Betrug in einem besonders schweren Fall in Tateinheit mit Beihilfe zur unrichtigen Darstellung der Verhältnisse einer Kapitalgesellschaft und Steuerhinterziehung vorgeworfen.

Erster Verhandlungstermin ist der 3. Dezember, Fortsetzungstermine sind vorläufig bis Ende Juni 2005 bestimmt.

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