Karriere Warum Manager an ihrem Sessel kleben

Führungskräfte sind zurzeit schwer zu Jobwechseln zu bewegen. Selbst wenn signifikante Gehaltssteigerungen locken, bleiben Manager lieber bei ihrem alten Arbeitgeber. Von diesem defensiven Sicherheitsdenken profitieren vor allem ehrgeizige Nachwuchskräfte.

Düsseldorf - Führungskräfte sind zurzeit nur schwer zu Jobwechseln zu bewegen. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende Zeitschrift "Junge Karriere".

Davon können jüngere qualifizierte Arbeitssuchende mit Berufserfahrung sogar profitieren. Dies gilt dem Bericht zufolge für Positionen bei Unternehmensberatungen, Marktforschungsinstituten und Werbeagenturen, aber auch bei IT-Dienstleistern oder Software-Unternehmen.

Immer öfter werde von Führungskräften selbst kurz vor der Unterzeichnung eines neuen Vertrages noch ein Rückzieher gemacht. Selbst Gehaltszuwächse in Höhe von bis zu 15 Prozent genügten häufig nicht, um sie zum Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber zu bewegen.

Ursache dafür ist unter anderem die Angst, die Probezeit beim neuen Arbeitgeber nicht zu überstehen oder nach einer Umstrukturierung "auf der Straße zu landen", berichtet das Blatt unter Berufung auf Joachim Staude vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater in Bonn.

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