Deka Immobilien Geschäftsführer gefeuert

Der nach eigenen Angaben größte Anbieter unter den offenen Immobilienfonds in Deutschland hat seinen Geschäftsführer Michael K. mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Grund dafür sind Unregelmäßigkeiten im Rahmen seiner Geschäftsführungstätigkeit.

Frankfurt - Die Deka Immobilien GmbH hat sich mit sofortiger Wirkung von ihrem Geschäftsführer Michael K. getrennt. K. war zuständig für den Bereich Spezialfonds und die Marktbereiche Deutschland Nord und Mitte.

Unter anderem hatte K. eines der derzeit umfangreichsten Objekte, das Skyper-Hochhaus in Frankfurt, betreut. Der 480 Millionen Euro teure Büroturm ist das größte Projekt des offenen Deka Immobilienfonds.

Grund für den Rauswurf seien Hinweise auf Unregelmäßigkeiten im Rahmen seiner Geschäftsführungstätigkeit, heißt es in einer Deka-Mitteilung vom Dienstag in dürren Worten. Eine interne Untersuchung der Vorgänge sei eingeleitet worden.

Details zur Causa K. wollte Rembert Schneider, Pressesprecher bei Deka Immobilien, gegenüber manager-magazin.de nicht nennen. "Herr K. arbeitet seit 1997 bei uns, und bisher gab es nichts zu beanstanden", so Schneider. Ein Nachfolger sei noch nicht benannt, auch sei nicht klar, wer die Aufgaben von K. übergangsweise übernimmt.

Die Geschäftsführung der Deka Immobilien besteht aus vier Personen. Neben K. gehören Willi Alda, Andreas Schreuers und Jochen Ackermann zum Leitungsgremium. Die Immobiliengesellschaft ist nach eigenen Angaben Marktführer unter den offenen Immobilienfonds in Deutschland. Sie verwaltet ein Finanzvolumen von über 19 Milliarden Euro, 345 Objekte in 17 Ländern gehören zum Bestand.