IPO-Profiteure Wen Google vergoldet

Als der Suchmaschinenhersteller noch eine Web-Klitsche war, investierten die unterschiedlichsten Personen in das Unternehmen von Larry Page und Sergey Brin. Ihr Einsatz hat sich gelohnt. Neben Risikokapitalgebern zählen auch die üblichen Verdächtigen des Silicon Valley, ein angeklagter Analyst und ein Deutscher zu den Gewinnern.
Sergey Brin und Larry Page: Die Gründer von Google haben es in diesem Jahr zum ersten Mal auf die hinteren Plätze der Milliardärsliste des US-Magazins "Forbes" geschafft. In den kommenden Jahren dürften die beiden ehemaligen Stanford Studenten weiter oben zu finden sein.

Sergey Brin und Larry Page: Die Gründer von Google haben es in diesem Jahr zum ersten Mal auf die hinteren Plätze der Milliardärsliste des US-Magazins "Forbes" geschafft. In den kommenden Jahren dürften die beiden ehemaligen Stanford Studenten weiter oben zu finden sein.

Andreas von Bechtolsheim: Der Mitbegründer der Computerfirma Sun Microsystems hatte den richtigen Riecher. Als die Google-Gründer ihm ihre Idee präsentierten, stellte er ihnen sofort einen Scheck aus.

Andreas von Bechtolsheim: Der Mitbegründer der Computerfirma Sun Microsystems hatte den richtigen Riecher. Als die Google-Gründer ihm ihre Idee präsentierten, stellte er ihnen sofort einen Scheck aus.

Yahoo: Das Internetportal setzte in der Vergangenheit auf Googles Suchtechnologie. Vor einigen Jahren investierte der Konzern Geld in den Internet-Frischling - dem Vernehmen nach etwa 10 Millionen.

Yahoo: Das Internetportal setzte in der Vergangenheit auf Googles Suchtechnologie. Vor einigen Jahren investierte der Konzern Geld in den Internet-Frischling - dem Vernehmen nach etwa 10 Millionen.

Foto: AP
Time Warner: America Online (AOL), die Internetsparte des Medienkonzerns, investierte ebenfalls in Google. Nach Angaben des Konzerns erwarb Time Warner das Recht, fast zwei Millionen Google-Aktien zu kaufen - für den Preis von 22 Millionen Dollar.

Time Warner: America Online (AOL), die Internetsparte des Medienkonzerns, investierte ebenfalls in Google. Nach Angaben des Konzerns erwarb Time Warner das Recht, fast zwei Millionen Google-Aktien zu kaufen - für den Preis von 22 Millionen Dollar.

Foto: AP
Frank Quattrone: Der "Pate des Silicon Valley" (im Bild links) soll laut "New York Times" (NYT) ebenfalls Google-Anteile erworben haben. Der ehemalige Starbanker von Credit Suisse First Boston steht derzeit wegen angeblich unsauberer IPO-Deals während des Dotcom-Booms in Manhattan vor Gericht.

Frank Quattrone: Der "Pate des Silicon Valley" (im Bild links) soll laut "New York Times" (NYT) ebenfalls Google-Anteile erworben haben. Der ehemalige Starbanker von Credit Suisse First Boston steht derzeit wegen angeblich unsauberer IPO-Deals während des Dotcom-Booms in Manhattan vor Gericht.

Foto: AP
Kleiner Perkins Caulfield & Byers: Der vermutlich bekannteste Wagniskapitalgeber des Silicon Valley kann sich auf einen Reibach freuen, der selbst die Börsengänge der Dotcom-Ära übertreffen dürfte. Kleiner Perkins besitzt gemeinsam mit einem zweiten VC-Investor, Sequoia Capital, 37 Prozent an Google.

Kleiner Perkins Caulfield & Byers: Der vermutlich bekannteste Wagniskapitalgeber des Silicon Valley kann sich auf einen Reibach freuen, der selbst die Börsengänge der Dotcom-Ära übertreffen dürfte. Kleiner Perkins besitzt gemeinsam mit einem zweiten VC-Investor, Sequoia Capital, 37 Prozent an Google.

Pierre Omidyar: Der Mitbegründer des Internet-Auktionshauses Ebay wurde laut "NYT" ebenfalls gefragt, ob er nicht in Google investieren wolle. Er wollte.

Pierre Omidyar: Der Mitbegründer des Internet-Auktionshauses Ebay wurde laut "NYT" ebenfalls gefragt, ob er nicht in Google investieren wolle. Er wollte.

Foto: AP
Marc Andreessen: Seit dem Börsengang seiner inzwischen verschiedenen Firma Netscape hat Browser-Erfinder Andreessen finanziell ausgesorgt. Laut NYT sitzt er jedoch auch bei Google mit im Boot und dürfte einen guten Schnitt machen.

Marc Andreessen: Seit dem Börsengang seiner inzwischen verschiedenen Firma Netscape hat Browser-Erfinder Andreessen finanziell ausgesorgt. Laut NYT sitzt er jedoch auch bei Google mit im Boot und dürfte einen guten Schnitt machen.

Foto: AP
Arnold Schwarzenegger: Zu einer Gruppe von Hollywood-Prominenten und Sportsstars, denen Anteile an Google angeboten wurden, gehört laut NYT auch der Gouverneur Kaliforniens, Arnold Schwarzenegger.

Arnold Schwarzenegger: Zu einer Gruppe von Hollywood-Prominenten und Sportsstars, denen Anteile an Google angeboten wurden, gehört laut NYT auch der Gouverneur Kaliforniens, Arnold Schwarzenegger.

Foto: AP
Shaquille O'Neal: Der Basketballstar der Los Angeles Lakers soll laut "Times" ebenfalls einen Teil seines bereits beträchtlichen Vermögens in Google angelegt haben.

Shaquille O'Neal: Der Basketballstar der Los Angeles Lakers soll laut "Times" ebenfalls einen Teil seines bereits beträchtlichen Vermögens in Google angelegt haben.

Foto: DPA
Tiger Woods: Laut einem Bericht der NYT bot die VC-Firma Angel Investors ihren Kunden in den Jahren 1999 und 2000 die Möglichkeit, über zwei Fonds unter anderem auch in Google zu investieren. Golfprofi Woods soll einer von ihnen sein.

Tiger Woods: Laut einem Bericht der NYT bot die VC-Firma Angel Investors ihren Kunden in den Jahren 1999 und 2000 die Möglichkeit, über zwei Fonds unter anderem auch in Google zu investieren. Golfprofi Woods soll einer von ihnen sein.

Foto: REUTERS
Shawn Fanning: Der Gründer der untergegangenen Musiktauschbörse Napster hat laut NYT frühzeitig das Potenzial der Google-Technologie erkannt und Geld in das junge Unternehmen investiert.

Shawn Fanning: Der Gründer der untergegangenen Musiktauschbörse Napster hat laut NYT frühzeitig das Potenzial der Google-Technologie erkannt und Geld in das junge Unternehmen investiert.

Foto: AP