Buderus Den Letzten beißen die Hunde

Nachdem Bosch die Macht im Hause Buderus übernommen hat, gehen die Kritiker der Übernahme im Monatstakt. Jetzt verlässt das letzte Mitglied des alten Buderus-Vorstands das Unternehmen.

Frankfurt/Main - Der letzte verbliebene Vorstand des Heizungsbauers Buderus , Volker Wingefeld, verlässt nach der Übernahme durch den Bosch-Konzern das Unternehmen.

Ende Dezember 2003 wird der Finanzvorstand seinen Posten niederlegen. Für eine neue Aufgabe habe er sich noch nicht entschieden, er prüfe mehrere Angebote, betonte der 52-Jährige.

Ende September war bereits der Vorstandsvorsitzende von Buderus, Uwe Lüders, gegangen. Der Bosch-Manager Andreas Nobis übernahm den Chefposten. Lüders und Wingefeld hatten sich gegen den Aufkauf durch Bosch erfolglos zur Wehr gesetzt.