Reichste Amerikaner Die Tech-Titanen sind zurück

Reicher, reicher, am reichsten - das US-Wirtschaftsmagazin Forbes hat die 400 wohlhabendsten Amerikaner gekürt. Auch in diesem Jahr belegen die üblichen Verdächtigen die ersten Plätze. Im Mittelfeld dagegen gab es eklatante Veränderungen.

New York - Für die reichsten der Reichen in den USA hat sich die Wirtschaftslage wieder erheblich verbessert.

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Nach zwei rückläufigen Jahren stellte das US-Magazin "Forbes" in seiner jährlichen Liste der wohlhabendsten Landsleute einen zehnprozentigen Vermögenszuwachs fest - auf nunmehr 955 Milliarden Dollar. Die Gewinne wurden vor allem im Technologiebereich erzielt.

Der reichste Mann bleibt der Liste zufolge Microsoft -Gründer Bill Gates mit einem Vermögen von 46 Milliarden Dollar - drei Milliarden Dollar mehr als 2002. Microsoft-Mitbegründer Paul Allen legte um eine Milliarde auf 22 Milliarden Dollar zu und liegt damit wieder auf dem dritten Platz. Zweitreichster US-Bürger ist der Investor Warren Buffett mit unveränderten 36 Milliarden Dollar.

Um mehr als drei Milliarden Dollar erhöhte sich das Vermögen des Chefs von Amazon , Jeff Bezos. Er konnte in der Liste den größten Einzelzuwachs verbuchen und verfügt jetzt über 5,1 Milliarden Dollar, womit er auf Platz 32 landete.

Einen prozentual enormen Zuwachs verzeichnete David Filo von Yahoo . Sein Vermögen verdreifachte sich auf 1,6 Milliarden Dollar. Damit teilt er sich mit 13 anderen Amerikanern den 126. Platz.

Gemäß der Dominanz der Technologiewerte verlagerte sich der Reichtum von der amerikanischen Ostküste nach Kalifornien, dem Zentrum der boomenden Elektronikbranche. Als die Liste 1982 erstmals erstellt wurde, stammten noch 81 der 400 Aufgeführten aus New York und lediglich 56 aus Kalifornien. Heute kommen aus Kalifornien 95 und aus New York 47 der Superreichen.

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