Waren Buffett Keine Steuergeschenke für die Reichen!

Börsenguru Waren Buffet torpediert die Steuerpläne von George Bush. Die Abschaffung der Dividendensteuer nutzt nur den Reichen, so Buffet. Seine persönliche Steuerquote würde um 310 Millionen Dollar auf drei Prozent fallen.

Washington - Der US-Investor Warren Buffett hat die Pläne des Präsidenten George Bush zur Abschaffung der Dividendensteuer als zutiefst unsoziales Geschenk an die Reichen kritisiert.

Ihre Verwirklichung würde die Steuerlast weiter zu Gunsten der Reichen verschieben, erklärte der Chef der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway in einem Beiträg für die "Washington Post".

Buffett rechnete vor, dass er im kommenden Jahr steuerfrei 310 Millionen Dollar kassieren würde, wenn Berkshire Hathaway eine Milliarde Dollar Dividende ausschütten würde. Seine persönliche Steuerquote würde dann auf drei Prozent fallen. Seine Empfangsdame würde aber weiterhin 30 Prozent Steuern auf ihr Einkommen zahlen müssen, also einen zehn Mal so hohen Anteil, schrieb Buffett.

Die Abschaffung der Dividendensteuer ist noch im Gesetzgebungsverfahren. Nach einem vom Senat bereits beschlossenen Gesetzentwurf soll die Steuer für dieses Jahr halbiert und für die kommenden 3 Jahre abgeschafft werden. Dann könnte das Gesetz überprüft werden. Es gilt in Washington aber als unwahrscheinlich, dass die Steuer nach einer Abschaffung wieder eingeführt würde.

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