Georges Soros Des Insiderhandels überführt

Der bekannte amerikanische Finanzspekulant Georges Soros wurde in Paris zu einer Strafe in Höhe von 2,2 Millionen Euro verurteilt.

Paris - Der amerikanische Finanzier Georges Soros muss wegen seiner Verwicklung in Insider-Geschäfte um die französische Großbank Société Générale 2,2 Millionen Euro Strafe zahlen.

Dieses Urteil fällte das Pariser Strafgericht am Freitag. Der 72-jährige Soros war angeklagt, sich bei Insider-Geschäften um die Bank 1988 bereichert zu haben, hatte dies allerdings immer bestritten.

Der geplante Börsencoup sei allgemein auf den Finanzmärkten bekannt gewesen, gab der aus Ungarn stammende Soros vor Gericht an. Mit der Höhe der Geldstrafe folgte das Gericht dem Antrag des Staatsanwaltes. Sie soll dem Nutzen entsprechen, den Soros aus dem Geschäft gezogen hat.

In die Affäre um einen gescheiterten "Angriff" auf die private Großbank waren zahlreiche Spitzenbeamte und hochrangige Manager verwickelt. Es war einer der größten Polit-Finanz-Skandale Frankreichs. Soros soll gewusst haben, dass Georges Pébereau von Marceau Investissements einen Börsencoup gegen die Bank startete.