Dienstag, 17. September 2019

Heraeus Solo für Jürgen

Der Chef des Technologiekonzerns geht zur Konkurrenz. Bislang ist kein Nachfolger in Sicht.

Hanau - Der Chef des Hanauer Edelmetall- und Technologiekonzerns Heraeus, Horst Heidsieck, verlässt Ende Januar 2003 das Unternehmen.

Verlässt Heraeus vorzeitig: Horst Heidsieck
Er steige aus seinem bis Dezember 2003 laufenden Vertrag vorzeitig auf eigenen Wunsch aus, teilte das Unternehmen am Montagabend nach einer Sitzung des Aufsichtsrates mit. Einen Nachfolger gebe es bislang nicht. Der 55-Jährige Heidsieck wird Vorstandschef der Demag Holding in Luxemburg, in der ehemalige Aktivitäten von Mannesmann und Siemens zusammengefasst sind.

Bei Heraeus werde Aufsichtsratschef Jürgen Heraeus die Geschäftsleitung unterstützen, bis ein Nachfolger gefunden ist, hieß es weiter. Heidsieck hatte bei der Heraeus Holding GmbH im Januar 2000 die Nachfolge von Jürgen Heraeus als Vorsitzender der Geschäftsführung angetreten.

Demag stellt unter anderem Industriekräne und Spritzgussmaschinen her und wird mehrheitlich von der US-Private Equity Gruppe KKR gehalten.

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