Martin Ebner Bewährungsstrafe droht

Der Schweizer Finanzier muss sich wegen Insiderhandel vor Gericht verantworten.

Zürich - Dem Schweizer Investor Martin Ebner, der wegen der Börsen-Krise in einer Finanzklemme steckt, droht nun auch juristisches Ungemach. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat gegen Ebner wegen eines versuchten Insider-Delikt Anklage erhoben und fordert eine Gefängnisstrafe von sieben Monate auf Bewährung.

Martin Ebner wird vorgeworfen, 1998 beim Verkauf von Pirelli-Aktien mit vertraulichen Informationen einen Vermögensvorteil angestrebt zu haben. Der Gewinn zerschlug sich zwar (Ebners BZ Gruppe machte nach eigenen Angaben sogar Verlust), doch die Staatsanwaltschaft sieht gleichwohl den Versuch als gegeben an, mit Insiderwissen rechtzeitig vor einer öffentlichen Pirelli-Offerte einen Kursvorteil zu erlangen.

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