Henkel BAFin ermittelt nicht gegen AR-Chef Woeste

Dementi zu Insidervorwürfen - Die BAFin ermittelt nicht gegen den AR-Chef Albrecht Woeste.

München - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) ermittelt nicht gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden des Konsumgüterhersteller Henkel , Albrecht Woeste. Eine Sprecherin der Behörde sagte am Montag auf Anfrage von vwd, zum "Bereich Henkel" gebe es derzeit weder Untersuchungen noch Voruntersuchungen. Zuvor hatte das Magazin "Focus" gemeldet, die BAFin prüfe, ob sich Woeste mit Insidergeschäften strafbar gemacht habe.

Auch Henkel wies den "Focus"-Bericht am Montag zurück. Alle Spekulationen über einen möglichen Insiderhandel entbehrten jeder Grundlage, teilte das Unternehmen mit. Die am 8. November veröffentlichten wirtschaftlichen Daten hätten im Rahmen der vom Unternehmen kommunizierten Erwartungen gelegen. Zudem seien sämtliche Käufe und Verkäufe von Henkel-Vorzusgaktien pflichtgemäß und zeitnah veröffentlicht worden.

Woeste soll laut "Focus" zwischen dem 25. und 31. Oktober Henkel-Vorzüge zum Durchschnittskurs von 63,08 Euro verkauft und gemessen am Tiefstkurs vom 8. November 380.000 Euro Gewinn erzielt haben.

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