Uli Hoeneß Es geht um die Wurst

Der FC Bayern Manager und Inhaber einer Wurstfabrik stritt sich vor Gericht mit einem Lieferanten.

Nürnberg - Ein Rechtsstreit des FC Bayern München-Managers Uli Hoeneß um eine angeblich untaugliche Wurstsortiermaschine ist mit einem Vergleich beigelegt worden. Die Hoeneß-Firma Howe, die Nürnberger Bratwürstchen produziert, erhält demnach vom Hersteller der Maschine 260.000 statt der verlangten 3,7 Millionen Euro.

Das niederländische Unternehmen zieht im Gegenzug seine Klage in seinem Heimatland zurück. Hoeneß hatte in dem Schadenersatzprozess vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth argumentiert, die Maschine funktioniere nicht wie versprochen. Der erhoffte Rationalisierungseffekt habe sich nicht eingestellt. Insgesamt sollten 16 Arbeitsplätze eingespart werden. Stattdessen benötige man so viel Personal wie zuvor.

Die Maschine war eigens für Howe entwickelt worden und sollte bei der Sortierung und Verpackung der Rostbratwürstchen zum Einsatz kommen. Uli Hoeneß selbst hatte die Maschine im Jahr 2000 abgenommen. Danach machte Howe jedoch geltend, das Gerät sei untauglich. Es funktioniere nur zwei bis drei Stunden lang, aber nicht die in der Hauptsaison erforderlichen 20 Stunden. Der Prozessgegner hielt dagegen, möglicherweise sei das Howe-Personal nicht ausreichend geschult.

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