Credit Suisse Leonhard Fischer geht zur Winterthur Group

Der jüngste Bank-Vorstand Deutschlands macht weiter Karriere: Vor wenigen Wochen erst bei der Dresdner Bank freigesetzt, wird Leonhard Fischer jetzt Chef der Versicherungstochter von Credit Suisse.

Frankfurt/Main - Der ehemalige Vorstand der Dresdner Bank für die Investmentbanking-Sparte, Leonhard Fischer, wird Chef der Schweizer Versicherung Winterthur Group. Dort solle der erst 39-Jährige als Sanierer für die Tochter der Großbank Credit Suisse auftreten.

Die schlechten Zahlen der Versicherungssparte drücken erheblich auf die Konzern-Gesamtbilanz: Von der Credit Suisse Group , die am kommenden Donnerstag ihre Quartalszahlen vorlegt, erwarten Analysten ein erhebliches Minus.

Fischer gehörte bis September 2002 dem Vorstand der Allianz  an, die die Dresdner Bank übernommen hatte. Damals hieß es, dass er sich wegen andauernder Querelen mit Vertretern des Betriebsrats vom Chefsessel verabschiedet hatte.

Der neue Posten von Fischer liegt auf einem vergleichbaren, wenn nicht höheren Level als bei der Dresdner. Die Aufgabenstellung scheint die gleiche zu sein: Radikal sanieren.

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