FR Rettet die neue Geschäftsführung das Blatt?

Neues Spiel, neues Glück? Nach der Chefredaktion wird nun auch die Geschäftsführung ausgetauscht.

Frankfurt - Nach dem Wechsel in der Chefredaktion baut die "Frankfurter Rundschau" (FR) nun auch die Geschäftsführung um.

Wie das Blatt "In eigener Sache" schrieb, wurde der frühere stellvertretende Geschäftsführer Hans Peter Volz mit Wirkung zum 1. November zum Geschäftsführer berufen. Ihm unterstehe die kaufmännische Verwaltung. Martin Kümmerling, der bislang neben Volz ebenfalls stellvertretender Geschäftsführer war, werde zum 1. Januar 2003 zum Geschäftsführer bestellt. Ihm soll dann der technische Betrieb unterstehen.

Der bisherige Vorsitzende der Geschäftsführung, Horst Engel, werde zum 31. März 2003 aus der Geschäftsführung ausscheiden, schreibt das in Frankfurt erscheinende Blatt. Er wechsle in den Vorstand der Karl-Gerold-Stiftung, der Gesellschafterin des Druck- und Verlagshauses. Der bisherige Geschäftsführer Clemens Mühl scheidet nach FR-Angaben zum 31. Dezember 2002 aus der Geschäftsführung aus.

Im Rahmen eines Sanierungskonzepts zur Rettung des finanziell angeschlagenen Verlagshauses wurde bereits die Chefredaktion ausgetauscht. Am 15. Oktober wurde Wolfgang Storz (48) mit sofortiger Wirkung zum neuen Chefredakteur berufen. Er löste Jochen Siemens (54) und Hans-Helmut-Kohl (51) ab. Die FR hatte im dritten Quartal 2002 eine verkaufte Auflage von rund 183 000 Exemplaren.

FR: Redakteure meutern FR: Drastische Einsparungen

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