Whitney Houston Vater verklagt Tochter auf 100 Millionen Dollar

Beim Geld hören die Familienbande auf. Der Popstar wurde von der Firma ihres Vaters verklagt.

New York - Das Unternehmen behauptet nach Angaben des Musiksenders MTV, dass sie die Geschäfte der Sängerin geleitet und ihr bei der Lösung juristischer Probleme geholfen zu habe. Dafür sei die Firma nie bezahlt worden. In der beim Superior Court in New Jersey im August eingereichten Klageschrift verweist John Houston Entertainment darauf, dass sie gerichtliche Probleme gelöst habe, als Whitney Houston im Jahr 2000 wegen Marihuana-Besitzes mit dem Gesetz in Konflikt gekommen war.

Nach Darstellung des Unternehmens war es auch treibende Kraft hinter einem Plattenvertrag über 100 Millionen Dollar zwischen Houston und Arista Records. Firmenchef Kevin Skinner hält 20 Prozent von Houstons Einkommen als Bezahlung dafür für angemessen.

Nancy Seltzer, eine Sprecherin des Popstars, äußerte Zweifel daran, dass es sich bei der Klage um eine Familienfehde zwischen Tochter und Vater handele. Schließlich erscheine Houstons Vater auch nicht namentlich in der Klage. Anders stellt dies Firmenchef Skinner dar: Nach seiner Aussage unterstützt John Houston die gerichtlichen Schritte gegen seine Tochter. Seltzer sagte, sie habe erst kürzlich in einem Gespräch mit John Houston erfahren, dass er seine Tochter nicht verklagen werde.