Samstag, 21. September 2019

Managerinnen Deutschland, Entwicklungsland

Das kann nur besser werden - zu den "most powerful women" zählen nach Ansicht des US-Wirtschaftsmagazins "Fortune" nur zwei Deutsche.

Berlin - Zwei deutsche Managerinnen haben es auf die "Fortune"-Liste der 50 weltweit einflussreichsten Frauen im Wirtschaftsleben geschafft. Auf Platz 13 rangiert die Ford-Europe-Direktorin Barbara Kux. Die Modeunternehmerin Britta Steilmann (36) folgt auf Platz 40.

Bei der zum zweiten Mal erstellten Rangliste des US-Wirtschaftsmagazins "Fortune" wurden allerdings die mächtigsten Managerinnen der USA - hier steht die Chefin von Hewlett-Packard Börsen-Chart zeigen, Carly Fiorina, ganz oben - ausgeklammert.

 Mächtige Wirtschaftsfrau: Britta Steilmann
DPA
Mächtige Wirtschaftsfrau: Britta Steilmann
Während Deutschland mit den zwei Nennungen auf der Liste nur mäßig vertreten ist, führt Großbritannien die Rangliste deutlich mit sieben Erwähnungen an, danach folgen Frankreich und Japan mit je vier "most powerful women".

Die Industrienation Südkorea ist mit keinem Namen vertreten. "Weibliche Unternehmensmacht ist im globalen Wirtschaftsleben immer noch sehr unterschiedlich verteilt", lautet das Fazit von "Fortune". Allerdings seien Frauen in der Wirtschaft auf dem Vormarsch.

Die mächtigste Frau im Wirtschaftsleben außerhalb der USA ist für "Fortune" die Chefin der britischen Mediengruppe Pearson Börsen-Chart zeigen, Marjorie Scardino. Platz zwei belegt die Kanadierin Belinda Stronach, die von ihrem aus Österreich stammenden Vater Frank die operative Führung des Autozulieferers Magna Börsen-Chart zeigen übernommen hat. Auf Platz drei folgt die Französin Anne Lauvergeon. Sie führt das staatliche Kernenergieunternehmen Areva.

Auf der Aufstellung finden sich zudem illustre Namen wie die Modeschöpferin Donatella Versace (Platz 43) und die Griechin Gianna Angelopoulos-Daskalaki, die das Organisationskomitee für die Olympia 2004 in Athen leitet.

"Fortune" hat bei seiner Auswahl nur Frauen mit operativer Verantwortung berücksichtigt. Das heißt, Mehrheitsaktionärinnen wie Johanna Quandt bei BMW Börsen-Chart zeigen oder Liliane Bettencourt bei L'Oréal finden keine Erwähnung. Das Gleiche gilt für Liz Mohn, die Frau des Bertelsmann-Patriarchen Reinhard Mohn, die beim Abgang von Konzernchef Thomas Middelhoff eine wichtige Rolle spielte.

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