Imclone Für 30 Jahre hinter Gitter?

Meineid, Bankbetrug, Insiderhandel? Ex-Chef Waksal bestreitet alle Anklagepunkte.

New York - Der frühere Vorstandschef des US-Pharmakonzerns Imclone, Samuel Waksal, bestreitet die gegen ihn von der Justiz erhobenen Vorwürfe. Er sei in allen Anklagepunkten unschuldig, sagte Waksal am Montag im Fernsehsender CNBC.

Waksal war am vergangenen Mittwoch wegen Meineid, Bankbetrug, Insiderhandel und Behinderung der Justiz angeklagt worden.

Im Falle der Verurteilung drohen dem Manager bis zu 30 Jahre Haft. Waksal war am 12. Juni wegen Insiderhandelsvorwürfen festgenommen und dann gegen Kaution von zehn Millionen Dollar wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Waksal soll Verwandte Tage vor der öffentlichen Bekanntgabe informiert haben, dass die staatlichen Aufsichtsbehörde FDA den Zulassungsantrag für Erbitux, ein experimentelles Krebsmedikament, abgelehnt hatte. Die Imclone-Aktien waren danach um 88 Prozent abgestürzt.

Imclone: Skandal-Manager angeklagt

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