Dyckerhoff Rohde geht, Steiner kommt

Wechsel an der Spitze - der Baustoffkonzern bekommt einen neuen Vorstandschef.

Wiesbaden - Der Vorstandsvorsitzende der Dyckerhoff AG , Peter Rohde, wird am 31. Dezember dieses Jahres in den Ruhestand gehen. Seine Nachfolge tritt ab dem 1. Januar 2003 das Vorstandsmitglied Peter Steiner an, wie der Baustoffkonzern am Montag in Wiesbaden bekannt gab. Rohde wird aber als Berater weiter für das Unternehmen tätig sein.

Dyckerhoff hatte am Montagvormittag detaillierte Halbjahreszahlen vorgelegt. In diesem Zeitraum verbuchte das Unternehmen einen Nachsteuer-Verlust von 33 Millionen Euro verglichen mit einem Gewinn von 29 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2001. Darin enthalten seien unter anderem 70 Millionen Euro Umstrukturierungskosten. Dyckerhoff habe 758 Millionen Euro und damit drei Prozent weniger umgesetzt als in der entsprechenden Vorjahresperiode.

Das Jahr 2002 bezeichnete der Baukonzern als "Jahr der Konsolidierung". Die Investitionen würden auf etwa ein Drittel des Vorjahres beschränkt.

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