Thomas Haffa Keine Gnade

Ohne Erfolg - der Ex-EM.TV.-Chef versuchte vergeblich, das Betrugsverfahren abzuwenden.

München – Ex-EM.TV-Chef Thomas Haffa hat vergeblich versucht, das im Herbst vorgesehene Verfahren beim Landgericht München wegen Kursbetrugs zu verhindern. Nach einem Bericht der "Süddeutsche Zeitung" haben Haffas Anwälte wiederholt bei der Staatsanwaltschaft vorgesprochen, um die Einstellung des Verfahrens zu erreichen.

Bereits im Sommer 2001 wollten die Haffa-Juristen die Einstellung des Verfahrens gegen Auflagen erwirken. Eine öffentliche Verhandlung könnte dem Unternehmen EM.TV  schaden und so auch negative Folgen für die Aktionäre haben, so die Argumentation.

Das Gericht ließ sich jedoch nicht überzeugen. Haffa wird vorgeworfen, das finanzielle Desaster bei EM.TV im Jahr 2000 monatelang verschleiert und so die Aktionäre getäuscht zu haben.

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