Klaus Esser Den Staatsanwalt im Visier

Der Ex-Mannesmann-Chef sieht durch das laufende Ermittlungsverfahren seinen Ruf geschädigt. Jetzt soll ihm das Land Nordrhein-Westfalen Schadenersatz zahlen.

Düsseldorf - Klaus Esser, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Mannesmann AG, fordert in einer Amtshaftungsklage gegen das Land Nordrhein-Westfalen Schadenersatz. Die Klage sei am Dienstag beim Landgericht Düsseldorf eingegangen, schreibt das "Handelsblatt" in seiner Mittwochausgabe.

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft habe, so Esser, rechtswidrig ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen der umstrittenen Millionenabfindungen an ehemalige Manager der Mannesmann AG nach der Übernahme durch den britischen Vodafone-Konzern eingeleitet.

Für die Rufschädigung fordert Esser jetzt Geldersatz, den er spenden will, falls er die Klage gewinnt. Die Ermittlungen seien ohne tatsächliche Anhaltspunkte eingeleitet worden, begründe er die Klage.

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