Elton John Millionenschwere Niederlage vor Gericht

Das Luxusleben kommt den Popstar teuer. Ein verlorener Prozess kostet ihn 23,5 Millionen Euro.

London - Elton John ist mit einer Klage gegen seine frühere Management-Firma vor dem höchsten britischen Berufungsgericht gescheitert. Der Sänger hatte gefordert, sein Manager müsse für Tournee-Kosten in Höhe von 10,7 Millionen Euro aufkommen. Richter Robert Walker entschied allerdings, dass nach dem 1986 unterzeichneten Vertrag das Unternehmen "John Reid Enterprises" nicht zur Übernahme der Kosten verpflichtet sei. Nach Angaben der Tageszeitung "Die Welt" erwartet den Sänger nun eine Anwaltsrechnung in Höhe von 12,8 Millionen Euro.

Der vorsitzende Richter Walker beschrieb den 55-jährigen Sänger als "einen sehr intelligenten Mann, der wenig oder gar kein Interesse am Geschäft hat". In einem Interview mit dem "Sunday Telegraph Magazine" sagte Elton John: "Ich verdiene wer weiß wie viel Geld im Jahr, ich genieße mein Geld, und ich liebe mein Leben". Der Multimillionär gab einmal zu, dass er an "Sammlersucht" leide. Die Objekte seiner Begierde sind Autos und Designer-Outfits, Schuhe und Juwelen.

Elton John, heißt es, genieße einen "ziemlich überschwänglichen Lebensstil". So gab er in 20 Monaten 40 Millionen Euro aus, davon allein 400.000 Euro für Blumenschmuck.

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