Milliardenklage Gehörnt in Hollywood?

Filmproduzent Steve Bing kämpft an zwei Fronten. In London gegen die Behauptung Liz Hurleys, er sei der Vater ihres Kindes. Und in den USA gegen den 84-jährigen Milliardär Kirk Kerkorian. Der soll ihm Zahnseide aus dem Mülleimer gestohlen haben.

Los Angeles - Kirk Kerkorian ist der Besitzer von Metro-Goldwyn-Mayer (MGM). Er behauptet Bing sei der leibliche Vater der vierjährigen Tochter Kira von Kerkorians Ex-Frau Lisa Bonder Kerkorian. Um dies zu beweisen, so heißt es in der Klageschrift Bings, habe Kerkorian einen Privatdetektiv beauftragt, die Zahnseide aus dem Müll Bings zu stehlen. Der MGM-Milliardär habe über einen DNS-Test an Speichelresten die Vaterschaft Bings beweisen wollen. Der Millionär Bing verlangt nun von Kerkorian eine Milliarde Dollar. Ein Sprecher Kerkorians nahm zu der Klage nicht Stellung.

Lisa Bonder Kerkorian hatte zunächst Kerkorian als Vater des Mädchens bezeichnet und vor Gericht 320.000 Dollar im Monat an Unterhalt verlangt. Nachdem der 84-jährige Kerkorian erklärt hatte, er sei unfruchtbar, zog Bonder Kerkorian ihre Behauptung zurück. Kerkorian hat daraufhin Bing als möglichen Vater bezeichnet.

Der 37-jährige Bing befindet sich zurzeit auch in einem Vaterschaftsstreit mit der Schauspielerin Elizabeth Hurley. Diese hatte noch während ihrer Schwangerschaft gesagt, ihr Sohn sei Bings Kind. Bing sagte, er sei sich darüber nicht im klaren. Im Falle eines Nachweises würde er sich jedoch verantwortungsvoll verhalten.


320.000 Dollar im Monat für ein Kind?

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