Sonntag, 15. September 2019

Service Bafög, Studiengeld, Tipps

Die Niederlande sind teuer. Jährlich müssen etwa 7500 bis 10.000 Euro für Heimfahrten, Miete und Lehrmaterial einkalkuliert werden.

Hinzu kommen Studiengebühren von maximal 1400 Euro pro Jahr. Unter bestimmten Voraussetzungen hilft die öffentliche Hand bei der Finanzierung:

 Studieren in Holland: Nicht nur für Floristik-Studenten eine Alternative
DPA
Studieren in Holland: Nicht nur für Floristik-Studenten eine Alternative
Deutsches Bafög:
Deutsche, die ausschließlich im Ausland studieren, erhalten kein Bafög. Doch es gibt Ausnahmen. Wer etwa in Aachen wohnt und in Maastricht studiert, also Grenzpendler ist, bekommt Bafög. Ebenso, wer nach einem Jahr Studium in Deutschland in die Niederlande wechselt.

Niederländisches Bafög:
Ausländer, die nachweisen, dass sie mindestens 36 Stunden pro Monat für einen Job aufbringen, erhalten vom Staat eine Unterstützung von mindestens 211 Euro im Monat.

Niederländisches Studiengeld:
Alle EU-Bürger bekommen unter bestimmten Bedingungen maximal 802,56 Euro pro Jahr als Zuschuss zu den Studiengebühren.

Studiendauer:
Das Studium dauert in der Regel vier Jahre. Nach drei Jahren wird der Bachelor verliehen, nach einem weiteren Jahr der Master. Auch zwölf der niederländischen Fachhochschulen (Hogeschoolen) bieten englischsprachige Wirtschaftsstudiengänge an:

Broschüre:
Wichtige Tipps zum Studieren in Holland bietet die deutschsprachige Broschüre "Klikken op Nederland". Der Text steht auch im Internet:


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